Kategorie: Erfahrungen als Solopreneur

Die Visitenkarten sind da

Auch im digitalen Zeitalter sind Visitenkarten nicht ausgestorben. Heute sind meine neuen Visitenkarten eingetroffen. Erstellt über moo und heute aus Großbritannien über den Kanal geliefert. Die Karten sind mehrschichtig aufgebaut und haben eine blaue Zwischenlage zwischen Vor- und Rückseite.

Visitenkarte vorneVisitenkarte Rückseite

 

Meine erste Mitarbeiterin – eine haarige Angelegenheit

Es ist zugegeben eine haarige Angelegenheit, in einer so frühen Phase neue Mitarbeiter zu beschäftigen. Aber auch ein junges Unternehmen benötigt eine angemessene Überwachung und Compliance. Wir haben uns auf die Bezahlung in Form von Naturalien geeinigt. Das Jagen von Mäusen ist jedoch nach wie vor keine typische Geschäftstätigkeit von haemmerle-consulting, auch wenn wir jetzt über die erforderlichen Qualifikationen im Unternehmen verfügen.

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Networking Day

Manchmal, nein oftmals, laufen die Tage ja völlig anders als geplant. Heute wurde daraus ein „Networking-Day“. Der Akku am Headset ist mittlerweile leergesaugt und das E-Mail Postfach glüht. Dafür habe ich ganz tolle neue und konkrete Ansätze für die Zusammenarbeit in ganz unterschiedlichen Richtungen. Von BCM-Tools bis zu neuen Referententätigkeiten reicht das Spektrum. Daneben arbeite ich remote für einen Kunden. So muss ein Tag laufen, damit man abends das Gefühl etwas geschafft und geschaffen zu haben. Natürlich kann nicht jeder Tag so sein, aber ich genieße diese erfüllten Tage ganz besonders.

Im Cockpit

So sieht es im Home-Office aus, wenn ich mal zu Hause bin. Zwei Laptops (Mac und Lenovo), ein Desktop-PC silentmaxx , drei Tastaturen, drei Mäuse, zwei Telefone  (nicht im Bild : ein Multifunktionsdrucker und NAS-Speicher) sowie endlose Meter Kabel. Der Bär erinnert an die Begegnung mit dem lebenden Kollegen in Canada im vergangenen Jahr. Das ISDN-Telefon, war übrigens der einzige Festnetzapparat, der bei einem Stromausfall im ganzen Haus noch funktionierte!

Zur Freude meiner Frau lässt sich das Ganze mit deutlich über hundert Watt Musik einer 5.1-Anlage beschallen 😉
Ein probates Mittel bei Motivations- und Kreativitätsschwächephasen.

Ein bisschen Schleichwerbung ist auch dabei für das Simedia-Netzwerktreffen für Krisen- und Notfallmanager.

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Der erste Monat selbst&ständig

Der erste Monat selbst&ständig ist vollbracht. Und ich kann nicht behaupten, dass das Jahr behutsam angelaufen sei. Fahrlässigerweise habe ich kurzfristig die Fertigstellung eines Beitrags für den Sammelband IT-Servicemanagement des TÜV Rheinland zugesagt. Ein heftiger Virusinfekt, der mich leider persönlich erwischt hat und durch kein Virenprogramm zu bekämpfen war, erschwerte die Arbeit unter Zeitdruck. Aber der 30-seitige Beitrag ist rechtzeitig fertig geworden und auch schon von der Redaktion angenommen. Daneben lief natürlich noch die Beratung beim Kunden, Akquisetermine sowie die Erstellung von Angeboten und die Einrichtung des Home Office. Zwischendrin bin ich auch noch mit einem defekten ICE spät Abends in Mannheim gestrandet. Von Langeweile also keine Spur. Aber es macht trotzdem, oder als Business Continuity Manager vielleicht gerade deswegen, viel Spaß. Unglaublich, wie viel Zuspruch ich für meine Entscheidung, als Solopreneur loszuziehen, erhalte. Das tut gut und motiviert. Das Geheimprojekt für das neue Produkt kommt auch sehr gut voran. Die Webseiten sind reserviert, das neue Logo ist vom Grafiker fertiggestellt worden, der Namensschutz ist beantragt und die konzeptionelle Arbeit an den Inhalten kommt auch gut voran. Jetzt steht die Buchhaltung für den ersten Monat an. Rechnungen schreiben und Belege für die Buchhaltung durch den Büroservice zusammenstellen. Mal sehen, ob sich die organisatorischen Vorbereitungen jetzt bewähren. Dank des elektronischen Archivs herrscht auf jeden Fall Ordnung in den Belegen. Von unterwegs kann ich Dokumente direkt am Smartphone ins Archiv einstellen. Zum Beispiel Rechnungen, die per Mail ankommen, was Gott sei Dank die Regel ist. Die Online-Reisekostenabrechnung hat mir jetzt schon viel Arbeit und Mühe abgenommen und die Online-Zeiterfassung funktioniert auch tadellos. So kann es weitergehen.

Kundenbesuche Buchstabe „M“

Heute war Kundenbesuchstag. Auch ein Geburtstagskind war heute persönlich zu beglücken. Zufälligerweise haben heute alle Kunden mit „M“ begonnen und lagen auf einer S-Bahn-Strecke. So geschickt hat man es nicht alle Tage. Mittagessen hatte ich dann mit meiner Aufsichtsratsvorsitzenden, die auch mit „M“ beginnt. Es gab aber kein Müsli! Das wäre zu viel „M“ gewesen. Aber jetzt bin ich müde. Trotzdem wird jetzt noch fleißig an meinem Artikel weitergeschrieben. Der Abgabetermin naht. Sonst habe ich dort eine Misere.

Rücken frei für die Kunden

Da sich die freien Zeitscheiben für den Rest des Jahres 2015 schon jetzt im Januar in Luft aufzulösen beginnen, habe ich mich entschlossen, administrative Arbeiten in kompetente Hände zu geben. Ich will mich voll auf meine Kunden konzentrieren können. Eine gute Bekannte betreibt schon sehr lange ein Unternehmen für Bürodienstleistungen mit Buchhaltung, Faktura und Schreibarbeiten. Sie hat jetzt die Buchhaltung übernommen und ich beschränke mich auf das sorgfältige Sammeln der Belege. Eine große Hilfe hierbei ist schon jetzt die Online-Anwendung onexma für die Reisekostenabrechnungen. Ein großer Teil der Belege entsteht aus den Reisen. Im Auto werden die Fahrten automatisch mit der App MyLog aufgezeichnet.

Reisekostenabrechnung leichtgemacht

Zu den lästigen Aufgaben im Beraterleben gehören die Reisekostenabrechnungen. Da ich jede Woche unterwegs bin, ist dies eine regelmäßige – nicht gerade geliebte – Aufgabe. Auch hierfür habe ich nach einer effizienten Lösung gesucht. Ziel war es, die Reisekostenabrechnung noch während der Reise im Zug fertigstellen zu können. Das geht nur mit der Unterstützung einer Online-Lösung mit App für das Smartphone. Das jeweils gültige Reisekostenrecht für Spesen und Übernachtungen soll natürlich berücksichtigt werden. Im Test habe ich derzeit die Lösung von onexma. Den Härtetest hatte die Lösung in dieser Woche auf der Bahnfahrt zurück vom Kunden. Zu buchen waren zwei Bahntickets sowie Tickets aus dem ÖPNV aus zwei Städten sowie Übernachtungspauschalen für mehrere Übernachtungen. Da ich grundsätzlich mit Online-Tickets unterwegs bin, hatte ich alle Buchungsdokumente über das Galaxy Note 4 Edge – meinem mobilen Büro – verfügbar. Also, neue Reise in der App angelegt, Reisezeiten angegeben und die Dokumente per email der Abrechnung zugefügt. Fertig war die Reisekostenabrechnung. Den Rest der Zugfahrt konnte ich mich mit dem guten Gefühl einer erledigten Reisekostenabrechnung erholen. Zu Hause kann die Abrechnung dann archiviert werden und die Buchungen mittels des Buchungsreports in der Buchhaltung erfasst werden. Das Ganze kostet vier Euro im Monat – also ein bisschen mehr als ein Döner. Die Anwendung wird gerade mit den Funktionalitäten einer Zeiterfassung für Projekte erweitert. Mit mite, das ich hier vor Kurzem vorgestellt habe, bin ich allerdings sehr zufrieden. Ausserdem soll man nicht alle Eier in einen Korb legen.

Schwäbisch reisen

Ich bin überwiegend mit Chauffeur unterwegs. So kann ich während der Fahrt auf dem Rücksitz entspannen und Mails bearbeiten. Mit Hochgeschwindigkeit bin ich so entspannt in Deutschland unterwegs. Als Schwabe ist mir allerdings auch das „Spar-Gen“ in die Wiege gelegt worden. Wie passt das zusammen? Mein Chauffeur ist bei der Bahn beschäftigt. Mit der Bahncard lässt sich schon sparen. Wer allerdings noch günstiger unterwegs sein will, sollte mal bei L’Tur online vorbeischauen. Dort gibt es DB-Tickets zu unschlagbar günstigen Preisen. Insbesondere, wenn es nicht die Hauptverkehrszeit sein muss. Dem Schwaben schlägt das Herz dabei höher.

Die erste Woche selbst&ständig

Die erste Arbeitswoche selbst&ständig ist vollbracht. Na Ja, ein bisschen geschummelt. Den Dienstag habe ich in Stuttgart verbracht und damit einen süddeutschen Feiertag erschlichen. Dafür konnte ich an einem ruhigen Tag in meiner Stuttgarter Dependance noch einigen Bürokram erledigen. Auch das Finanzamt ist zum Leben erwacht und ich habe meine Umsatzsteuer-Identifikationsnummer heute mit der Post erhalten. Die Steuernummer tut’s innerdeutsch zwar auch, aber die USt-Id macht sich schon besser auf den Rechnungen. Auf meiner Zutrittskarte beim Kunden steht jetzt „haemmerle-consulting“ – cool. Ansonsten geht die Arbeit natürlich normal weiter. Für etwas Aufsehen hat mein Dreitage-Bart gesorgt. Bart ist ja jetzt im Trend. Man merke, dass ich keinen Chef mehr habe. Mit meinem neuen Chef habe ich das morgens im Spiegel ausgemacht. Die erste Woche im neuen Jahr hat auch schon einen Akquisetermin gebracht. Es hat sich gelohnt, unter hohem Zeitdruck im alten Jahr noch eine eigene Weihnachtskarte zu kreieren. Mein Geheimprojekt für ein neues Produkt kommt auch sehr gut voran. Die Konzeption nimmt konkrete Gestalt an und ich bin guten Mutes für die Zukunft dieses Produkts. Mit eiserner Disziplin achte ich darauf, dass der Ausgleichssport nicht zu kurz kommt. Hierfür mache ich dann auch Abstriche beim „ständig“. Jetzt ist erst mal Wochenende und aktive Erholung für die erste richtige Arbeitswoche im neuen Jahr.
Bis demnächst
euer
Matthias Hämmerle von haemmerle-consulting