Weihnachten kann kommen!
Die neue Weihnachtskarte ist von Leander Aurel Taubner wieder super grafisch umgesetzt worden. Jetzt geht sie in Druck um rechtzeitig vor Weihnachten an meine Kunden und Geschäftspartner versandt zu werden.
Die neue Weihnachtskarte ist von Leander Aurel Taubner wieder super grafisch umgesetzt worden. Jetzt geht sie in Druck um rechtzeitig vor Weihnachten an meine Kunden und Geschäftspartner versandt zu werden.
Sicherheitsschuhe mit Stahlkappe. Für die Besichtigung geschäftskritischer Lagerhallen. Ich trage ja sonst ASICS Kayano, aber hier ausnahmsweise mal Puma.
Das letzte Quartal ist angebrochen. Zeit einen kurzen Blick zurück und einen vorsichtigen Blick voraus ins neue Jahr zu werfen. Die Bilanz des ersten Jahres als Solopreneur ist durchweg positiv. Keinen Millimeter will ich zurück. Alle hoch gesteckten Ziele sind erreicht. Die Kundenbasis ist ausgebaut, die Koorperationen laufen an. Nebenbei konnte ich die Zertifizierung zum Sec. Engineer BdSI machen und auch noch auf einen Marathon trainieren, den ich erfolgreich ins Ziel gebracht habe. Was will man mehr, wie soll es weitergehen? Für das nächste Jahr sind schon einige interessante Projekte in der Pipeline. In Kooperation mit Kollegen soll es neue innovative Projekte für das BCM und Krisenmanagement geben. Die Vorbereitungen laufen und schreiten voran. Lassen Sie sich überraschen! Es wird also sicher auch wieder ein spannendes und herausforderndes Jahr. Und ganz nebenbei will auch die Marathon-Bestzeit noch verbessert werden. Jetzt werden aber erst mal die Kundenprojekte weiter betreut und die Weihnachtskarten gestaltet. Über den Jahreswechsel ist sogar Urlaub angedacht. „Urlaub“ – was war das noch mal?
Natürlich habe ich den Ironman am vergangenen Sonntag live während meiner Wochenvorbereitung verfolgt. Als die Ironmänner dann auf die Laufstrecke gingen, habe ich es nicht mehr ausgehalten und bin in meine Laufschuhe geschlüpft. Auf der Laufstrecke konnte ich nachfühlen, wie anstrengend ein Marathon bei dieser Hitze sein muss. Meine Hochachtung vor allen Teilnehmern! Aber was soll dies hier auf der Seite? Mein Berater-Triathlon ging am Sonntag Abend erst los:
Abends im Hotel die Buchhaltung für den Monatsabschluß vorbereiten (die Buchhalterin hat Urlaub angedroht), den Tag nachbereiten sowie den Folgetag vorbereiten.
Ich hatte in meinem Beraterleben Zeiten, in denen ich über ein Jahr ausschließlich bei einem Kunden war. Als Solopreneur ist dies nicht meine Zielrichtung. Ich möchte mehrere Kunden punktuell, zielorientiert und effizient begleiten. So eine Woche Berater-Triathlon hat es dann in sich und am Freitag Abend geht es erst einmal auf die Laufstrecke, um den Kopf frei zu bekommen und dann gibt es zur Belohnung ein alkoholfreies Hefeweizen.
Doch so anstrengend diese Wochen sind, dieser ständige Wechsel und die sich laufend verändernden Anforderungen machen diese Arbeit so spannend. Und ich habe in dieser Woche auch im Gegenzug sehr viel von den Kunden mitgenommen und viel über Branchen gelernt, die ich bislang nur als Kunde kannte. Den Triathlon gibt´s nur noch im Fernsehen, den Berater-Triathlon dafür selbst&ständig.
Manchmal fühle ich mich bei meiner Arbeit etwas beobachtet
Das letzte Mal Steuererklärung ohne Mehrwertsteuer als Kleinunternehmer für das vergangene Jahr. Ohne Buchhalterin und Steuerberater. Das ändert sich in diesem Jahr. Eine Buchhalterin führt meine Bücher und ein Steuerberater kümmert sich um den Abschluss. Dies erfordert auch eine höhere Disziplin, über die meine Buchhalterin ein wachsames Auge hat. Zum Monatsanfang stelle ich die Belege aus dem elektronischen Archiv mit Kontoauszügen und Kreditkartenabrechnungen für den abgelaufenen Monat in einen Datenraum. Meine Buchhalterin holt sich die Belege dort elektronisch ab, prüft sie und bucht im Buchhaltungssystem. Ich erhalte dann einen Datenabzug und importiere in mein Buchhaltungssystem vom gleichen Hersteller. Auch die Rechnungsstellung habe ich mittlerweile ausgelagert. So bleibt mehr Zeit für die Kunden.
Apropos Kunden. Ziel ist ein breit aufgestelltes Kundenportfolio, um die Abhängigkeit von einzelnen Kunden möglichst gering zu halten. Daneben Hochschule, Vorträge und Veröffentlichungen. Die Richtung und Entwicklung in der Geschäftsentwicklung stimmt bislang. Und weitere Kundenanfragen sind in der Pipeline. Dabei möchte ich mein gesamtes Themenspektrum abdecken. Von der Informationssicherheit bis zu meinem Haus- und Hof-Thema Business Continuity Management. Auch das gelingt im Moment ausgezeichnet. Parallel läuft die Ausbildung zum Security-Engineer BdSI bei Simedia, um meine Kenntnisse in der physischen Sicherheit abzurunden.
Auch Solopreneure brauchen mal eine Auszeit. Mit meiner Frau ging es eine Woche auf eine einsam gelegene Finca nach Mallorca. Mallorca mal ganz ohne die zwei Räder unterm Hintern – ganz ungewohnt. Die Batterien sind wieder geladen und es geht ja schon auf die zweite Jahreshälfte zu.
Die neuen Büromöbel für das Home-Office sind eingetroffen und aufgebaut. Diesen Beitrag schreibe ich im Stehen am elektrisch höhenverstellbaren Schreibtisch. Auf dem zweiten, ebenfalls höhenverstellbaren Schreibtisch findet sich genügend Platz für Kunden-Laptop und Ablagen. So lässt es sich doch schon viel besser arbeiten. Noch sind nicht alle Schränke eingeräumt und es fehlen noch Kabelkanäle für die endlosen Meter Strom- und Datenkabel. Aber das ist nur eine Frage der Zeit – und einem Schlechtwetter-Wochenende.
So, das waren mal wieder ein paar News aus dem Maschinenraum von haemmerle-consulting. Die Maschine ist auf Kurs und die Turbinen drehen rund. Es werden noch Tiefdruckgebiete und Stürme kommen, aber was ein echter BCMer ist …
Be prepared …
Ihr Matthias Hämmerle MBCI
selbst&ständig als Solopreneur
Die vergangene Arbeitswoche war mal ganz anders und sehr abwechslungsreich. Am Montag nachmittag war das Treffen des BCM-Grüpple in Stuttgart. Die Veranstaltung, die ich mit Claudia Frohnhoff ins Leben gerufen habe, hat sich wirklich prächtig etabliert. BCM-Praktiker tauschen sich untereinander zu aktuellen Themen aus. Am Montag hat Torsten Scheibel von der DZ Bank über die Zertifizierung nach ISO 22301 berichtet und sehr interessante Einblicke in den Zertifizierungsprozess sowie das BCM der DZ-Bank gegeben. Am Dienstag und Mittwoch waren wieder Seminartage für den Security Engineer BdSI, den Zertifikatskurs, den ich gerade bei Simedia mache. Am Dienstag ging es in Objektsicherheit II um technische und organisatorische Zutrittsmanagementsysteme. Wiederum wurde deutlich, dass die Technik viel leisten kann, die Funktionsfähigkeit und Wirtschaftlichkeit aber maßgeblich vom der organisatorischen Konzept abhängt. Der Mittwoch war dem technischen und organisatorischen Brandschutz gewidmet. Der Referent konnte durch seine Praxiserfahrung und zahlreiche Beispiele das Thema wirklich lebendig vermitteln. Da das Seminar in Neu-Isenburg war, konnte ich bei schönstem Wetter das Motorrad mal dienstlich ausführen und so den Streik der Lokführer umgehen. Am Donnerstag durfte ich wieder selbst in die Bütt. Es war BCM-Tag des Kompaktseminars IT Compliance Manager der Frankfurt School of Finance & Management. Die Gruppe war sehr interessiert und motiviert. Das hat wieder richtig Spass gemacht. Insbesondere da die Teilnehmer bereits über Berufserfahrung verfügen und praktische Herausforderungen mitbringen. Das Seminar-Center von Lufthansa in Seeheim-Jugenheim begeistert mich jedes Mal wieder aufs Neue. Ohne Gewichtszunahme ist dies nicht zu schaffen. Freitag war dann Office-Tag in meiner Zentrale. Freitag Abend um 20:00 Uhr hat Brian vom Business Continuity Institute USA in einer Web-Session den neuen ISO-Standard ISO 22317 Business Impact Analyse vorgestellt. Brian ist Projektleiter der Gruppe, die den ISO-Standard entwickelt hat. Mir gefällt der pragmatische Ansatz des Standards, eine wirklich gute Arbeit. Im 2. Quartal wird der Standard veröffentlicht werden. Eine super abwechslungsreiche Woche liegt hinter mir. Daneben gilt es ja immer auch die BCM-News mit Inhalten zu füttern und Kontakt zu den Kunden und Interessenten zu halten. Es sind ja spannende neue Projekte in der Pipeline. So, das war mal wieder ein Blick hinter die Kulissen von haemmerle-consulting – dem jungen BCM Start-Up eines Seniors. Besuchen Sie mich regelmäßig wieder. Es bleibt spannend.
Aus eins mach zwei. Die Arbeit als Solopreneur bedeutet ja nicht, einsam und alleine zu arbeiten, sondern vielmehr im Netzwerk mit gleichgesinnten Partnern zu agieren. Schneller als gedacht, sind wir daher jetzt schon zu zweit unterwegs, um die Kundenanfragen zu bedienen. Dies stellt auch Anforderungen an die Kommunikation und Interaktion. Gut, dass ich in weiser Voraussicht 😉 den Microsoft SharePoint im Rahmen von Office 365 installiert habe. So können wir zeitgleich gemeinsam in Office-Dateien arbeiten. Jeder Teilnehmer sieht die Änderungen in der auf dem Server abgelegten Datei online direkt am Bildschirm. Dokumente können auf diese Weise interaktiv entwickelt werden, auch wenn wir hunderte von Kilometern entfernt sitzen. Das macht das Leben viel effizienter und spart wertvolle Zeit – für den Kunden oder die knappe Freizeit.
Unglaublich, jetzt habe ich schon zwei Monate selbst&ständig auf dem Buckel – und es kommt mir vor, als sei es nie anders gewesen. Die Buchhaltung hat sich auch schön eingespielt. Aus dem elektronischen Archiv gehen die Belege in die Datenwolke, auf die meine Buchhalterin Zugriff hat und die Belege abholt. Sie prüft, ob ich auch ordentlich nach den Grundsätzen ordnungsgemäßer Buchführung arbeite und bucht die Belege. Der erste Monatsabschluss ist bereits erstellt. Den Abschluss sendet sie mir dann aus dem Buchhaltungsprogramm heraus über eine Schnittstelle zu. Ich habe das Buchhaltungsprogramm vom gleichen Hersteller (Lexware) und importiere die Exportdatei über eine Standardschnittstelle. Automatisch wird aus dem Programm wiederum ein Export erstellt, der an die Buchhaltung zurückgeht. Damit ist Synchronität zwischen den Buchhaltungssystemen sichergestellt. So sind die Daten synchron und und ich kann auf die Daten immer direkt zugreifen, zum Beispiel, um Auswertungen zu erstellen. Da mittlerweile alle Rechnungen elektronisch verfügbar sind, ist dies ein papierloser Prozess. Nächste Woche kommt der Möbelbauer. Dann wollen wir das Home Office auch bürotechnisch optimieren. Hierzu gehört auch ein in der Höhe verstellbarer Schreibtisch, um im Stehen arbeiten zu können. Gerade Artikel schreibe ich gerne im Stehen. Irgendwie läuft es dann besser. Mit meiner Ausbildung zum Security Engineer BdSI investiere ich in meine Weiterbildung. Das geht als Selbständiger gerne unter. Denn es kostet doppelt: die Teilnahmegebühr mit Reisekosten und die entgangenen fakturierbaren Tage. Die Seminare sind natürlich auch zum Netzwerken eine gute Gelegenheit. Jetzt geht es dann wieder mit gepackten Koffern auf die Schienen. Glücklicherweise sind die größten Feinde des Pendlers – Streiks, Ausfälle und Verspätungen – ausgeblieben.
Die ersten drei Schulungstrage zum BdSI-Lahrgang Security-Engineer BdSI haben diese Woche in Neu-Isenburg stattgefunden. Zwei Tage Grundlehrgang „Objektsicherheit I“ und ein Tag „Multifunktionale Türenplanung“. Im Grundlehrgang Objektsicherheit I haben wir uns intensiv mit der Vorgehensweise zur physischen Sicherheit von Arealen und Gebäuden beschäftigt. Von der Risiko- und Gefährdungsanalyse, Bildung von Sicherheitszonen bis hin zu den verschiedensten Maßnahmen zur Sicherung von Perimeter, Fassaden und Gebäudezutritt. Das Seminar hat sich sehr gelohnt, da die praxiserfahrenen Dozenten der Simedia einen guten Überblick und fundierte Grundlagen zu diesem Themenkomplex gegeben haben. Das Thema lebt ganz stark aus praktischen Erfahrungen und Good Practices. Deutlich trockener wurde der Stoff dann beim Wahlpflichtfach „Multifunktionale Türenplanung“. Unglaublich, welch (unkoordinierte) Normungswut in diesem Themengebiet herrscht. Technische Rahmenbedingungen stoßen auf Anforderungen aus dem Brandschutz, Zutrittsschutz, Durchschusshemmung und Sprengwirkungshemmung. So eine gesicherte Türe wird dann locker mal 160 Kilogramm schwer und soll doch noch leicht zu bedienen sein und Jahrzehnte halten. Ich haben mir diesen schweren Stoff angetan, um die Kollegen von der Architekturseite, Brandschutz und dem Baumanagement besser verstehen zu können. Die Grundlagen hierfür sind gelegt, auch wenn an diesem Tag Tore und Klappen ausgespart werden mussten ;-). Nebenan haben die Kollegen das Seminar zum Notfallmanagement gehalten. Da war ich dann doch ab und zu versucht, die Räume zu verwechseln. Ich freue mich auf die weiteren Seminarteile und kann den Lehrgang nur empfehlen. Gerade bei der Implementierung von BCM und Krisenmanagement haben wir es immer mit den Kollegen der physischen Sicherheit zu tun. Spätestens, wenn bei Räumungsübungen die Fluchtwege funktionieren müssen.